Das Gebäude
In der Kunstbib entstehen auf zwei Etagen und über 3.000 Quadratmetern große Veranstaltungsflächen und gemeinschaftlich genutzte Produktionsräume zur Verfügung. Für das Erdgeschoss hat das Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works eine künstlerische Infrastruktur entwickelt. Diese lässt sich von den Nutzenden individuell und mit einfachen Handgriffen verändern. So können je nach Bedarf immer wieder neue Räume und Atmosphären für wechselnde Veranstaltungsarten geschaffen werden. Darüber hinaus werden im Dialog mit Erstnutzer*innen wie dem Frankfurt LAB e.V., ID_Frankfurt e.V., NODE Verein zur Förderung Digitaler Kultur e.V. und anderen soziokulturellen Initiativen, wie Über den Tellerrand e.V., in den umliegenden Räumen eine Probebühne, eine inklusive Küche, ein Gruppenraum, ein Medienlabor sowie eine offene Kreativwerkstatt eingerichtet. Das weitläufige Obergeschoss steht als großzügige Freifläche unterschiedlichsten Veranstaltungen zur Verfügung.
Grundpfeiler des Programms
Die Kunstbib bietet eine Plattform für diverse Veranstaltungsformate und orientiert sich mit dem Programm an der Vielfalt der freien Kunstszene und Soziokultur in Frankfurt, um die Sichtbarkeit und Anerkennung dieser zu stärken. Aktuelle Positionen aus Theater, Tanz, Musik, Bildender Kunst und Literatur finden hier die Möglichkeit, ihre Projekte zu zeigen. Neben Konzerten, Aufführungen, Ausstellungen und Lesungen sind auch Workshops, Vorträge und andere Versammlungsformen Teil der Programmatik. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf generationsübergreifenden, gemeinschafts- und demokratiefördernden Projekten.
Kooperationen
Wichtige Programmpunkte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Vereinen und Kollektiven wie Frankfurt LAB e.V., ID_Frankfurt e.V., NODE Verein zur Förderung Digitaler Kultur e.V., Offenes Haus der Kulturen e.V., Über den Tellerrand e. V. und weiteren Kulturcampus-Initiativen.
Projekte
Zahlreiche Projekte aus der freien Kunstszene und Soziokultur bilden das Fundament des Programms, entwickelt von lokalen Initiativen, Vereinen und Menschen, die noch keinen festen Platz in der Stadt haben. Wir wünschen uns ein facettenreiches Programm, das die Werte von “Vision 31” berücksichtigt. Eingeladen sind Projekte, die gemeinwohlorientiert sind, verschiedene communities einbinden oder sich durch partizipative Ansätze auszeichnen.
Formate der Partner*innen
Mit den Formaten der Partner*innen sollen Anknüpfungsmöglichkeiten geschaffen und möglichst viele Interessengruppen angesprochen werden. Dazu gehören offene Arbeitsgruppen wie die AG Kunstbib des Offenen Haus der Kulturen e. V., regelmäßige Programmschwerpunkte und Open Calls in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie Workshop-Formate von Making Frankfurt. Durch die enge Partnerschaft mit der Frankfurt UAS sind Seminare, Forschungspräsentationen und experimentelle Raumerprobungen ebenfalls Bestandteil des Veranstaltungsprogramms.
Programm- und Nutzungsanfragen
→ Projektanfragen | Inhaltliche Richtlinien und Vergabekriterien (in Bearbeitung)
→ Buchungssystem (in Bearbeitung)